5 Tipps für deinen Job bei der NATO
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- vor 41 Minuten
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An alle Nerds der Sicherheitspolitik und solche, die es werden wollen: Du wolltest schon immer mal bei dem größten Verteidigungsbündnis unserer Zeit arbeiten? Dann zeigen wir euch hier einen Weg - durch das NATO Internship Programme. YPCCler Philipp Antony ist Staff Officer bei der NATO und hat genau diesen Weg hinter sich. Hier gibt er euch 5 Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.

Ein Praktikum bei der NATO ermöglicht es, direkt an den wichtigsten sicherheitspolitischen Themen unserer Zeit mitzuwirken. Zusätzlich ist es für manche der Start in eine langfristige Laufbahn bei der NATO. Ich hatte das Glück, 2025 ein Praktikum im hauseigenen Presse- und Medienteam zu absolvieren und direkt für die NATO-Sprecherin zu arbeiten. Ich freue mich, die Tipps weiterzugeben, die mir bei der Bewerbung wirklich geholfen haben:
1. Sei schlau bei der Wahl der Auswahl der Praktikumsstellen
Bei der letzten Ausschreibung des Praktikums durfte man sich aus dem Pool der Praktikumsstellen auf maximal drei Themengebiete bewerben. Dies wird auch dieses Mal mit großer Sicherheit so sein.
Mir hat es hier geholfen, mich auf das Match zwischen meinem eigenen Profil und der Stellenausschreibung zu fokussieren, nicht auf das vermeintliche “Prestige” eines bestimmten Praktikumsplatzes oder auf den spannendsten Namen. Viele Praktikumsthemen waren für mich als aussenstehenden Bewerber relativ nichtssagend. Daher gilt: Die Anforderungen und Verantwortlichkeiten der Praktikumsstelle sind wichtiger als der Name.
2. Lege viel Wert auf die Prescreening-Fragen
Innerhalb der schriftlichen Bewerbung wirst du unter anderem mehrere sogenannte “Prescreening Questions“ zu deinem Hintergrund und deiner Erfahrung beantworten. Gleichzeitig hast du die Möglichkeit, ein kurzes Motivationsschreiben einzufügen. Diese Teile sind sehr wichtig und spielen eine zentrale Rolle in der Beurteilung. Nimm dir also vergleichsweise viel Zeit, um dein Motivationsschreiben und die Antworten auf die gestellten Fragen so überzeugend wie möglich zu gestalten.
3. Je konkreter, desto besser
Gehe in deiner Bewerbung nicht nur auf die NATO generell und deine Passion für sicherheitspolitische Themen und die transatlantische Beziehung ein. Versuche stattdessen, deine Bewerbung wirklich konkret auf die Division oder, falls du es herausfinden kannst, auf das genaue Team zuzuschneiden. Über die NATO-Website lässt sich hier vieles herausfinden.
4. Dieser eine Reddit-Thread
Der Austausch mit anderen Bewerbern hat mir persönlich geholfen, noch etwas mehr über den Prozess zu lernen und mich gemeinsam auf spätere Phasen des Bewerbungsprozesses vorzubereiten. Doch wie findet man diese anderen Bewerber?
Ich habe festgestellt, dass sich zu jeder neuen Bewerbungsrunde fast schon organisch ein Forum des Austausches bildet, häufig in Form eines Threads auf Reddit. Dort habe ich mich mit anderen Bewerbern austauschen können, gleichzeitig tut etwas gegenseitige emotionale Unterstützung im Prozess immer gut. Es ist jedoch extrem wichtig, nicht zu viel Wert auf diesen inoffiziellen Austausch zu legen. Am Ende des Tages sind die offiziellen Informationen der NATO zum Praktikumsprogramm und zu den Schritten der Bewerbung das, was zählt.
5. Nicht alle Eier in einen Korb
Im Vergleich zu anderen Praktikumsprogrammen ist das Verhältnis von Bewerbern und verfügbaren Praktikumsstellen bei der NATO extrem: Selbst mit einer exzellenten Qualifikation und Bewerbung ist die Konkurrenz sehr hoch. Daher war es mir sehr wichtig, neben der Praktikumsbewerbung bei der NATO auch viele andere Optionen im Kopf zu behalten und mich auch darüber hinaus breit zu bewerben.
Bei erfolgreicher Bewerbung liegen zwischen Zusage und Praktikumsstart bei der NATO oft sechs bis zwölf Monate. Ich persönlich war daher froh, durch andere Bewerbungen Optionen zu haben, diese Zeit sinnvoll zu füllen.
Hier könnt ihr euch bewerben: https://www.nato.int/en/work-with-us/careers/internship-programme
